Korruptionsprävention

Durch Korruption entstehen weltweit, aber auch in Deutschland jährliche Schäden in Milliardenhöhe. Zudem untergräbt sie das Vertrauen in Behörden und lässt zu Recht an ihrer gerechten Aufgabenerfüllung zweifeln. Um Korruption gar nicht erst entstehen zu lassen, hat die Bundesregierung entsprechende Programme aufgelegt, die Schutz vor möglichen Korruptionsgefahren gewähren und hohe ethisch-rechtliche Standards als integralem Bestandteil allen Verwaltungshandelns vermitteln sollen. Es gilt die Richtlinie zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung vom 30. Juli 2004.

Korruption Bild vergrößern (© colourbox) Diese gilt natürlich auch für alle Beschäftigten der deutschen Auslandsvertretungen und damit der Deutschen Botschaft Moskau als Teil der deutschen Bundesverwaltung. Ethische Grundsätze und die Ablehnung von Korruption sollen im Bewusstsein aller Beschäftigten fest verankert werden. Dazu werden alle Mitarbeiter regelmäßig für die Thematik sensibilisiert. Insbesondere gilt der Grundsatz des Verbots der Annahme von Belohnungen, persönlichen Geschenken oder sonstigen Vorteilen (Zuwendungen), d.h. dass alle Beschäftigten der Deutschen Botschaft Moskau ohne Zustimmung ihrer Dienststelle Belohnungen, Geschenke oder sonstige Vorteile in Bezug auf ihr Amt nicht annehmen dürfen.

An der Deutschen Botschaft Moskau gibt es wie an jeder deutschen Auslandsvertretung eine lokale Ansprechperson für Korruptionsprävention.
Zur Zeit ist dies Legationsrat I. Klasse Lars Olberg.

E-Mail an die Ansprechperson für Korruptionsprävention der Botschaft Moskau

Der Beauftragte für Korruptionsprävention im Auswärtigen Amt

Auch der Beauftragte für Korruptionsprävention im Auswärtigen Amt steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung. Weitere Hinweise zur Thematik finden Sie auf der

Korruptionsprävention

Korruption

Richtlinie zur Korruptionsprävention in der Bundesverwaltung

BMI

Fragen- und Antwortenkatalog zum Thema Annahme von Belohnungen, Geschenken und sonstigen Vorteilen

Frage- und Ausrufezeichen, (c)  picture-alliance/chromorange

Um den Beschäftigten eine praxisorientierte Hilfestellung an die Hand zu geben, hat der Initiativkreis Korruptionsprävention Wirtschaft/ Bundesverwaltung einen Katalog von Fragen und Antworten erarbeitet. Er soll dafür sensibilisieren, wo bei Zuwendungen an Beschäftigte der Bundesverwaltung die Grenzen des erwünschten, noch erlaubten und verbotenen Verhaltens liegen.