Weihnachtskonzert der Deutschen Botschaft Moskau

Nikita Markov (© Nikita Markov) Am 09. Dezember fand das traditionelle deutsch-russische Weihnachtskonzert der Deutschen Botschaft Moskau in der Sankt Peter-und- Paul Kathedrale statt. Der Erzbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche Russlands, Dietrich Brauer, begrüßte die über 1.000 erschienenen Besucher in der weihnachtlich geschmückten Kirche und wünschte allen Anwesenden eine frohe Adventszeit.

Der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Rüdiger von Fritsch, wies in seinem Grußwort das in diesem Jahr von Millionen Menschen auf der ganzen Welt gefeierte 500. Jubiläum der Reformation hin. Sie habe über den kirchlich-religiösen Bereich hinaus auch eine ungeheure politische, soziale und kulturelle Wirkung entfaltet, deren Wirkungen noch in der heutigen Zeit zu spüren seien. Und sie habe auch Anstöße zur Schaffung  großartiger musikalischer Kompositionen gegeben. Herausragende Beispiele seien die großen Komponisten Johann Sebastian Bach, Dietrich Buxtehude, Johann Pachelbel und Georg Philipp Telemann, dessen 250. Todestag wir in diesem Jahr begehen.

Nikita Markov Bild vergrößern (© Nikita Markov) Das Moskauer Ensemble  Collegium Musicum unter der Leitung von Oleg Romanenko, der deutsche Tenor Nik Kevin Koch und der deutsche Organist Jürgen Geiger führten anschließend Werke ebendieser Meister auf und wurden vom begeisterten Publikum erst nach einer Zugabe entlassen. Das Konzert wurde umrahmt durch den vor der Kirche errichteten Weihnachtsbasar, bei dem sich die Besucher bei Printen und Glühwein auf das Konzert einstimmen und anschließend den Abend ausklingen lassen konnten.

Die Botschaft freut sich über das große Interesse des Moskauer Publikums am Weihnachtskonzert. Da die räumlichen Kapazitäten der Kirche jedoch begrenzt sind, konnten nicht alle erschienenen Besucher Einlass finden. Die Botschaft bedauert dies und wird beim nächsten Weihnachtskonzert im Dezember 2018 durch ein Registrierungsverfahren den Zugang optimieren.

Weihnachtskonzert

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