Reglementierte Zonen

Verlassener Flugplatz Baltijsk/ehemals (See) Fliegerhorst Pillau-Neutief Bild vergrößern Verlassener Flugplatz Baltijsk/ehemals (See) Fliegerhorst Pillau-Neutief (© Generalkonsulat Kaliningrad/K.W.)

Das Gebiet Kaliningrad gehört zu den Regionen in Russland, in denen es für ausländische Staatsangehörige sogenannte reglementierte Zonen gibt, die nur nach vorheriger Ausstellung einer Genehmigung (Propusk) bereist werden dürfen. Die Propuske für Ausländer für den Besuch einer reglementierten Zone erteilen ausschließlich die zuständigen russischen Behörden, der russische Sicherheitsdienst FSB, und nicht z.B. Reisebüros. Nach Auskunft des FSB (Sowjetski Prospekt 3, 236000 Kaliningrad, Tel. 924 613) kann ein Propusk für die reglementierten Zonen nur von einem Reisebüro, einer Firma bzw. Organisation oder einer einladenden Person, die in der reglementierten Zone gemeldet ist, beantragt werden. Eine direkte Beantragung als Privatperson, z.B. als Tourist ist nicht möglich. Es wird empfohlen, sich an entsprechende Reisebüros / Reiseführer, die mit der Prozedur vertraut sind, zu wenden.    

Nach den dem Generalkonsulat aktuell vorliegenden Informationen gilt für Ausländer u.a. eine ca. 5 km breite Zone um die Grenzen als Sperrgebiet, die man nur auf direktem Weg auf der Hauptstraße zum Grenzübergang benutzen darf. Des Weiteren gehören dazu Teile des Verwaltungsbezirks Baltijsk, die Frische Nehrung, Gewässer der Bucht Primorskaja, Kaliningrader Seekanal, Teile der Verwaltungsbezirke Selenogradsk, Gurjewsk, Krasnosnamensk und Nesterow sowie Teile der Stadt Jantarny und der Stadt Swetly. Die genaue Auflistung können Sie in der beigefügten Verordnung einsehen.

Da es nicht immer einfach ist, reglementierte Zonen zu erkennen, sollten Sie genau auf die Beschilderung achten.

Zur Ansicht finden Sie eine Übersichtskarte. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Regelungen kurzfristig ändern können.

Weitere Informationen finden Sie auch auf der folgenden Webseite des Kaliningrader Tourismuszentrums:

Grenz- und Sonderzonen