Kolloquium über Johann Christoph Gottsched am 13. Oktober


Gottsched, Bild 4 Bild vergrößern Gottsched-Symposium 2016 (© Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad)

In den Räumen der Baltischen Föderalen Immanuel-Kant-Universität Kaliningrad fand am 13. Oktober mit Unterstützung des DAAD und des Deutschen Generalkonsulats Kaliningrad ein Kolloquium über den Sprachwissenschaftler, Dramaturg und Schriftsteller Johann Christoph Gottsched statt. 

Gottsched, Bild 1 Bild vergrößern Gottsched-Symposium 2016 (© Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad) Gottsched wurde am 2. Februar 1700 in Juditten im damaligen Herzogtum Preußen geboren und starb vor 250 Jahren in Leipzig. Der Gelehrte zählt zu den bedeutenden Vertretern der Frühaufklärung. Ferner verfasste er „die Deutsche Sprachkunst“, eine Grammatik des Deutschen, die jahrzehntelang im Schulunterricht verwendet wurde und der große Bedeutung bei der Ausbildung der deutschen Schriftsprache des 18. Jahrhunderts zukommt.

Gottsched, Bild 3 Bild vergrößern Gottsched-Symposium 2016 (© Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad) Nach Grußworten des Deutschen Generalkonsuls Dr. Michael Banzhaf und der Direktorin des Instituts für Geisteswissenschaften der IKBFU, Frau Dr. Tajana V. Tsvigun, zeichneten zahlreiche Vortragende, darunter , Dr. Klaus Harer vom Deutschen Kulturforum Östliches Europa und Prof. Dr. Wladimir Gilmanow von der IKBFU Kaliningrad in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Vorlesungsraum ein facettenreiches Bild des Gelehrten. Gottsched, Bild 2 Bild vergrößern Gottsched-Symposium 2016 (© Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad) Dabei wurde auch auf den intensiven Gedankenaustausch zwischen Schülern Gottscheds und der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg hingewiesen.