Konzert zum 150. Geburtstag von Käthe Kollwitz

Am 8. Juli fand mit Unterstützung des Deutschen Generalkonsulats ein Konzert aus Anlass des 150. Geburtstages von Käthe Kollwitz statt.

Die Grafikerin, Malerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz wurde am 8. Juli 1867 in Königsberg, dem heutigen Kaliningrad, geboren und verbrachte hier die ersten 24 Jahre ihres Lebens. Das Elternhaus vermittelte der Künstlerin ein humanistisch geprägtes Weltbild. Käthe Kollwitz hörte gern klassische Musik, weshalb an ihrem Geburtstag Werke ihrer Lieblingskomponisten Bach, Brahms und Beethoven gespielt wurden. Konzert 150 Jahre Käthe Kollwitz Bild vergrößern (© Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad)

Der Urenkel von Käthe Kollwitz, Jan Kollwitz, der zum ersten Mal nach Kaliningrad gereist war, wandte sich mit einem Grußwort an das Publikum. Die Leiterin des Doms, Vera Tariverdieva, überreichte dem Ehrengast ein Geschenk – eine Sammlung russischer Gedichte, die im Jahr 1945 veröffentlicht worden war.

Das Konzert begann mit der „Fantasie und Fuge g-moll“ von J. S. Bach, gespielt von Domorganist Ewgenij Awramenko, und begleitet von einer Videopräsentation des Käthe-Kollwitz-Museums Berlin über das Leben der Künstlerin. Anschließend erklangen die Ouvertüre „Egmont“ und die beiden Schlusssätze der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven sowie „Ungarische Tänze“ von Johannes Brahms. Es spielte das Symphonieorchester des Kaliningrader Gebietes unter Leitung von Arkadij Feldman, das vom Publikum mit lebhaftem Beifall bedacht wurde. Konzert Käthe Kollwitz Symphonieorchester Bild vergrößern (© Deutsches Generalkonsulat Kaliningrad)

Das Deutsche Generalkonsulat Kaliningrad dankt allen Partnern für ihre Unterstützung!

Alle Interessierte können noch bis zum 30. Juli die Ausstellung „Käthe Kollwitz. Dialog mit Kaliningrad“ in der Kaliningrader Kunstgalerie besuchen.