Geburtstag von Immanuel Kant (22.04.1724) – Feierlichkeiten in Kaliningrad

Bohnenmahl (in der Mitte Generalkonsul Dr. Banzhaf mit Marianne Motherby) Bild vergrößern (© Viktor Haupt) Wie jedes Jahr war der Geburtstag des großen Philosophen Anlass, in seiner Heimatstadt an ihn zu erinnern, unter anderem durch einen Festakt der Kaliningrader Kant-Universität im Dom und einer Kranzniederlegung am Kant-Grabmal.  Am selben Tag trafen sich auch im Deutsch-Russischen Haus die „Gesellschaft der Freunde Kants und Königsbergs“ und die „Gesellschaft der Freunde des Bohnenkönigs“. Im Mittelpunkt standen das so genannte „Bohnenmahl“, das traditionell am Geburtstag Kants abgehalten wird, und die Rede des „Bohnenkönigs“. Beide Veranstaltungen gehen auf bereits bald nach dem Tode Kants begründete Traditionen zurück.

Demjenigen, der in seinem Mahl eine silberne Bohne findet, wird die Ehre zu Teil, im darauf folgenden Jahr eine Rede zu halten.

In diesem Jahr war dies Marianne Motherby, deren Vorfahren zum engsten Freundeskreis Kants Ausstellungseröffnung mit Nachfahren von Hippel (rechte Seite) Bild vergrößern (© Olga Meleschkewitsch) zählten.

Ebenfalls am 22.04. wurden im Dom Ausstellungen über Friedrich Lahrs, dem Architekten des Kant-Grabmals, und über den preußischen Staatsmann und Kant-Freund Theodor Gottlieb von Hippel dem Älteren eröffnet.

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Porträt von Immanuel Kant