Dienstreise hinter den Polarkreis: Zu Besuch in der Republik Komi

Ihre erste Reise in die Region führte Generalkonsulin Dr. Eltje Aderhold in die zum nordwestlichen Verwaltungsbezirk gehörende Republik Komi. Die Hauptstadt der Republik Komi, Syktywkar Bild vergrößern Syktywkar hat ca. 260.000 Einwohner (© GK Stoikow 2017) In der Hauptstadt Syktywkar traf Frau Aderhold den Gouverneur der Republik Komi, Hrn. Sergej Gaplikow, sowie weitere Mitglieder des Kabinetts. Sie informierte sich über den aktuellen Stand der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung in der traditionell von Forstwirtschaft, Rohstoffabbau und Rentierzucht geprägten Region.  

In zahlreichen Gesprächen mit Vertretern des öffentlichen Lebens verschaffte sich Frau Aderhold u.a. auch einen Einblick in das Leben der deutschen Gemeinde und konnte sich persönlich vom hohen Stand des universitären und schulischen Deutschunterrichts überzeugen. Schule mit verstärktem Deutschuntericht in Syktywkar Bild vergrößern Die Kleinsten bekommen ihr erstes Sprachdiplom der Stufe A1 - als besonderer Ansporn ausgehändigt von der Deutschen Generalkonsulin (© GK Stoikow 2017)

Die Bahnfahrt in die hinter dem nördlichen Polarkreis gelegene Bergbaustadt Workuta gab Einblicke in den Alltag der Menschen und in die Geschichte des Hohen Nordens, die untrennbar mit dem prägenden Erlebnis des Gulag-Systems verbunden ist. 

Die Reise zeigte aber auch das Entstehen neuer Ansätze für die zukünftige Entwicklung: So sollen Holzverarbeitung und Landwirtschaft modernisiert und die beeindruckende, in weiten Teilen unberührte Natur des Hohen Nordens zunehmend für sanften, ökologischen Tourismus erschlossen werden.

Das Generalkonsulat plant in der weiteren Zusammenarbeit mit der Republik Komi Projekte im Bereich des Jugendaustauschs und der Sprachförderung in den Vordergrund zu stellen.

Unterwegs Richtung Nordpolarkreis Bild vergrößern Irgendwann verebbt die Vegetation und geht in die Tundra über. (© GK Stoikow 2017)

Haus des Bergarbeiters in Workuta Bild vergrößern Die Region ist vom Bergbau geprägt, das "Kulturhaus der Bergarbeiter" bis heute ein zentraler Ort der Begegnung (© GK Stoikow 2017)

Zu Besuch in der Republik Komi

Kinder-und Jugendkulturhaus in Workuta