28. August - Gedenktag der Russlanddeutschen

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Am 28. August organisiert das DRB in jedem Jahr eine gemeinsame Fahrt zum Gedenkfriedhof Lewaschowo bei St. Petersburg.

Hier liegen rund 45.000 Opfer der stalinistischen Repressionen in den Jahren 1937-1954 begraben, die Liste der deutschen Opfer des "Großen Terrors" umfasst 166 Personen.

Die Deportation der Deutschen wurde am 28. August 1941 befohlen. Als erste wurden die Deutschen an der Wolga, aus den Gebieten Saratow und Stalingrad zwangsumgesiedelt. Später wurde die Deportation der Deutschen aus den Sowjetrepubliken Aserbaidschan, Georgien, Armenien, Turkmenistan, Tadschikistan, Kirgisien und anderen sowjetischen Gebieten angeordnet.

Von 1,8 Millionen Deutschen, die in der UdSSR lebten, starben im Verlauf der Deportationen etwa eine Million Menschen. 1948 verbot die Regierung der UdSSR allen Deutschen, an ihre Herkunftsorte zurückzukehren. Erst nach dem Tod Stalin wurden rechtliche Einschränkungen abgeschafft.

Treffpunkt  11.40 hinter der Kasaner Kathedrale, 12.00 gemeinsame Busfahrt. 

Rückkehr von Lewaschowo voraussichtlich gegen 16.00. 

Teilnahme frei bei vorheriger Anmeldung unter: gmail%27%com,drb%27%jugend , Telefon 570-40-96 oder in der Gruppe Vkontakte.

www.drb.ru

Bildnachweis: Wikimedia Commons