Ausstellung Georg Friedrich Schmidt in der Eremitage

Georg Friedrich Schmidt (1712-1775) Bild vergrößern (© Wikimedia Commons)

6. September bis 19. November

Georg Friedrich Schmidt (1712-1775). Kupferstecher des Königs.

Georg Friedrich Schmidt war einer der bedeutendsten Meister des 18. Jahrhunderts auf dem Gebiet des Kupferstich-Porträts und der Umsetzung von Rembrandts Landschaften in Gravüren. Er war Mitglied der französischen Akademie und Hofstecher am preussischen Hof. 1757 wurde Schmidt nach Russland eingeladen, um einen Kupferstich des gerade vollendete Porträts Louis Tocqués von Zarin Elisabeth Petrowna anzufertigen, das ebenfalls in der Ausstellung vorgestellt wird.

Er arbeitete in St. Petersburg bis 1762, zunächst an der Akademie der Wissenschaften, dann an der neu gegründeten Kunstakademie. Dabei leistete er einen bedeutenden Beitrag bei der Entstehung der grafischen Kunst in Russland. Der brilliante Kupferstecher schuf Porträts vieler bedeutender Zeitgenossen, darunter die Könige Preussens, Spaniens, Polens, sowie Vertreter aus Politik und Kultur, wie zum Beispiel Georg Friedrich Händel, Piotr Iwanowitsch Schuwalow, Michail Illarionowitsch Woronzow u.a. Die Ausstellung umfasst 68 Werke von hervorragender Qualität.

Eintritt: 300-600 Rubel.

Kupferstich Schmidts von Zarin Elisabeth Petrowna nach einem Porträt von Tocqués Bild vergrößern (© Wikimedia Commons)

Eremitage
Zwölfsäulensaal
Dvorzowaja nab. 34

Tel. 710-90-79
www.hermitagemuseum.org