In der Katzenwelt der Eremitage

Die Pressesprecherin der Eremitage-Katzen Maria Khaltunen ermöglichte der Generalkonsulin Dr. Eltje Aderhold einen Einblick in die Welt der legendären Eremitage-Katzen. Heute leben und arbeiten 50 bis 70 Katzen in der Eremitage. Seit der Zeit Katharinas der Großen schützen sie kostbare Exponate vor Mäusen und anderen Widrigkeiten. Dafür können sie sich in den Kellerräumen und Innenhöfen frei bewegen, die Türen sind mit Katzenklappen ausgestattet. Der Zutritt in die Ausstellungsräume ist den Mäusejägern allerdings untersagt. Jede Katze hat ihre eigene Persönlichkeit. Es gibt sowohl Einzelgänger als auch solche, die gerne in Gruppen zusammen leben. In den endlosen Kellergängen haben die Katzen ihre Liegeplätze, Futter- und Wassernäpfe. Es gibt auch ein Katzenhaus, in das neue Katzen aufgenommen werden und diejenigen leben, die sich dort wohler fühlen.

Jährlich im Frühjahr organisiert das Museum einen Tag der Eremitage-Katzen, an dem diese besonders geehrt werden und dem Publikum Zugang zu den Katzen eröffnet wird.

Die Eremitage-Katzen haben ein eigenes Bankkonto. Auf dieses Konto eingegangene Spenden werden ausschließlich zum Wohl der Katzen verwendet, vor allem für Futter und Medikamente. Einer der wichtigsten und treuen Unterstützer der Eremitage-Katzen ist die deutsche Tierschutzorganisation Pro Animale e. V.

Foto: GK, 2017