Visa für Au-pair

Ein Visum für eine Au-pair-Tätigkeit können Sie beantragen,

wenn Sie zwischen 18 Jahren (zum Beginn der Tätigkeit) und 26 Jahren (zum Zeitpunkt der Antragstellung) alt sind.

Die Zulassung von Au-pairs darf grundsätzlich nur in Gastfamilien erfolgen, in denen Deutsch als Muttersprache gesprochen wird. Wird in der Familie Deutsch als Familiensprache gesprochen, kann das Visum erteilt werden, wenn das Au-pair nicht aus einem Heimatland der Gasteltern stammt.

Das Au-pair hilft höchstens 30 Wochenstunden bei der Kinderbetreuung und bei anfallenden Hausarbeiten. Es soll genügend Zeit für Sprachkurse, zur weiteren Fortbildung und Freizeitgestaltung zur Verfügung stehen. 

Ein Au-pair erhält ein Taschengeld i.H.v. EUR 260.

Alle notwendigen Kranken-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen zahlt die Gastfamilie, ebenso mögliche Kosten für Schwangerschaft und Entbindung.

Zur Beantragung eines solchen Visums benötigen Sie:

  • Vertrag über die Au-Pair-Tätigkeit in Deutschland zwischen dem Au-Pair und der Gastfamilie,

In diesem Vertrag müssen die häuslichen Bedingungen sowie die familiäre Situation (insbesondere Anzahl und Alter der Kinder) der Gastfamilie ersichtlich sein.

Auf die Vorlage eines Originals kann nur dann verzichtet werden, wenn das Au-pair-Verhältnis auf Vermittlung einer Agentur mir RAL-Gütezeichen zustande kam. Der Vermittlungsvertrag muss vorgelegt werden.

  • ein selbstverfasstes und unterschriebenes Motivationsschreiben zu den Beweggründen, warum Sie einen Au-pair-Aufenthalt in Deutschland absolvieren möchten und welche Pläne Sie anschließend haben,
  • Ihren Lebenslauf,
  • Grundkenntnisse der deutschen Sprache

Diese müssen zwingend durch ein Gespräch bei der Antragstellung nachgewiesen werden. Unterlagen bezüglich der Teilnahme an Sprachkursen können vorgelegt werden.

Informationen zur Au-pair-Tätigkeit ...

... finden Sie auf dem hier verlinkten Merkblatt. Bitte drucken Sie dieses Merkblatt für sich aus.

Die ebenfalls verlinkte Empfangserklärung fügen Sie bitte ausgedruckt und unterschrieben jedem Antrag bei.

Ausländische öffentliche Urkunden...

... müssen grundsätzlich mit Apostillen versehen sein. Das gilt für öffentliche Urkunden aller Staaten außer Deutschland.

Alle oben genannten Dokumente ...

... müssen in deutscher Sprache ausgestellt sein oder zusammen mit einer beglaubigten Übersetzung ins Deutsche vorgelegt werden (§ 23 VwVfG).

Legen Sie bitte jedes Dokument, einschließlich Übersetzung, im Original mit zwei vollständigen, unbeglaubigten Kopien vor.

Die hier aufgeführten Dokumente sind Mindestvoraussetzungen, die für die Antragsannahme erforderlich und im Regelfall für eine Entscheidung über Ihren Antrag ausreichend sind.

Wenn es erforderlich ist, kann die Visastelle jederzeit die Vorlage zusätzlicher Unterlagen verlangen.

Außerdem sind erforderlich

Reisepass • Inlandspass • zwei Antragsformulare • drei Passfotos ...

Für die Vorbereitung der Antragsabgabe...

... nutzen Sie bitte die hier angebotene Checkliste.

Drucken Sie diese aus und geben Sie in den vorgesehenen Kästchen an, dass Sie die dort genannten Dokumente vorlegen können.

Die Checkliste ist bei Beantragung des Visums mit vorzulegen.

Visumanträge können nur dann angenommen und bearbeitet werden,

wenn die Antragsformulare vollständig ausgefüllt, sämtliche Unterlagen beigefügt sind und vom Antragsteller vorgelegt werden.

Unvollständige Anträge werden nicht angenommen und es muss ein neuer Termin gebucht werden.

Vorab unaufgefordert oder separat per Fax/per Post an das Generalkonsulat übermittelte Unterlagen können bei der Visumbeantragung nicht berücksichtigt werden.