Visa zur Familienzusammenführung zu den Eltern

Der Nachzug zu den Eltern setzt voraus,

dass das Kind bei der Antragstellung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und nicht verheiratet ist oder war.

Zur Beantragung eines solchen Visums benötigen Sie:

  • eine formlose Einladung der in Deutschland lebenden Eltern / des Elternteils oder seines Ehepartners zur Wohnsitznahme in Deutschland (auch per Fax/Scan),
  • Kopie der Reisepässe der in Deutschland lebenden Eltern / des Elternteils und ggf. dessen Ehepartner und, sofern diese nicht Deutsche sind, auch des Aufenthaltstitels,

Minderjährige Antragsteller ab vollendetem 16. Lebensjahr

müssen bei der Antragsabgabe ein Gespräch auf Deutsch führen, damit ihre Deutschkenntnisse beurteilt werden können. Das ist nur dann erforderlich, wenn sie nicht gemeinsam mit beiden Eltern oder einem Elternteil nach Deutschland ausreisen.

Ausländische öffentliche Urkunden...

... müssen grundsätzlich mit Apostillen versehen sein. Das gilt für öffentliche Urkunden aller Staaten außer Deutschland.

Alle oben genannten Dokumente ...

... müssen in deutscher Sprache ausgestellt sein oder zusammen mit einer beglaubigten Übersetzung ins Deutsche vorgelegt werden (§ 23 VwVfG).

Legen Sie bitte jedes Dokument, einschließlich Übersetzung, im Original mit zwei vollständigen, unbeglaubigten Kopien vor.

Die hier aufgeführten Dokumente sind Mindestvoraussetzungen, die für die Antragsannahme erforderlich und im Regelfall für eine Entscheidung über Ihren Antrag ausreichend sind.

Wenn es erforderlich ist, kann die Visastelle jederzeit die Vorlage zusätzlicher Unterlagen verlangen.

Außerdem sind erforderlich

Reisepass • Inlandspass • zwei Antragsformulare • drei Passfotos ...

Für die Vorbereitung der Antragsabgabe...

... nutzen Sie bitte die hier angebotene Checkliste.

Drucken Sie diese aus und geben Sie in den vorgesehenen Kästchen an, dass Sie die dort genannten Dokumente vorlegen können.

Die Checkliste ist bei Beantragung des Visums mit vorzulegen.

Visumanträge können nur dann angenommen und bearbeitet werden,

wenn die Antragsformulare vollständig ausgefüllt, sämtliche Unterlagen beigefügt sind und vom Antragsteller vorgelegt werden.

Unvollständige Anträge werden nicht angenommen und es muss ein neuer Termin gebucht werden.

Vorab unaufgefordert oder separat per Fax/per Post an das Generalkonsulat übermittelte Unterlagen können bei der Visumbeantragung nicht berücksichtigt werden.