Deutsche Videokunst im Marmorpalast des Russischen Museums

Bis 26. September

Das Werk der japanischen Künstlerin Hada umfasst Musik-Clips, Performance- und Konzertdokumentationen, lyrische Erzählungen sowie Animationen. Charakteristisch für ihre Videos wie "The Fall of a Queen or the Taste of the Fruit to Come" - eine Anspielung auf den Fall der Berliner Mauer - sind ihr Einsatz von Musik und ihr schräger Humor. "James Bonk in Matt Blackfinger" ist eine Persiflage auf den James-Bond-Film "Goldfinger", bei der die Künstlerin in Koproduktion mit dem Japanese American Toy Theatre of London mechanisches Spielzeug animiert. Am 1. September um 18.00 Uhr findet Stefan Lutschingers Vortrag zu dieser Arbeit statt.

Bei der Reihe handelt es sich um ein Programm des Russischen Museums in Zusammenarbeit mit dem "Video-Forum" des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) und dem Goethe-Institut St. Petersburg.

Das "Video-Forum" des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) ist die älteste Videokunst-Sammlung Deutschlands und umfasst etwa 1600 Werke von 1960 bis heute. Die Kuratorinnen Katrin Becker und Olesya Turkina wählten acht bedeutende Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus, deren Namen eng mit Deutschland verbunden sind.

Eintritt 100-300 Rubel.

Marmorpalast, Millionaja ul. 5/1, Eintritt: 150-350 Rubel, Tel. 312-91-96. www.rusmuseum.ru

Kontakt: 363-11-25. 

Bildnachweis: Akiko Hadа. Courtesy: n.b.k. Video-Forum.

Deutsche Videokunst im Russischen Museum: Akiko Hadа, "James Bonk in Matt Blackfinger"