Gedenken an die Opfer des Holocaust

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Seit 2005 wird am 27. Januar der Internationale Gedenktag für die Opfer des Holocaust begangen. Auch St. Petersburg gedachte der Opfer. Im Großen Saal der Petersburger Schostakowitsch-Philharmonie fand  unter dem Titel „Gelbe Sterne“ ein Gedenkkonzert des Sinfonieorchesters unter Wladimir Altschuler mit Unterstützung der Stiftung „Internationales Geigenfestival St. Petersburg“ statt. Die Schauspielerin Xenia Rappoport las Fragmente aus dem erschütternden zeitgeschichtlichen Roman von Wassili Grossman „Leben und Schicksal“.  Die Erlöse aus dem Konzert wurden für den Erwerb von historischen Streichinstrumenten für Studierende des Petersburger Konservatoriums gespendet. Das Mariinsky-Theater öffnete aus Anlass des Gedenktages seine Türen für Petersburger Schülerinnen und Schüler mit der Präsentation der Ausstellung „Die Vergessenen. Opfer deutscher Besatzungsgewalt in Rostow am Don 1941–1943“ - einem Gemeinschaftsprojekt des Deutsch-Russischen Museums in Berlin-Karlshorst, des Britischen Stanley Burton Centre for Holocaust and Genocide Studies in Leicester sowie des Russischen Forschungs- und Bildungszentrums „Holocaust“ Moskau. Anschließend wurde die Monooper „Anne Frank“ von Grigori Frid aufgeführt. Beide Veranstaltungen waren mit Unterstützung des Deutschen Generalkonsulats zustande gekommen.

Fotos: GK St. Petersburg, 2018

Gedenken an die Opfer des Holocaust